Delegation Des Königreich Dänemarks 2026

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Was im Oktober 2026 mit wöchentlichen Sitzungen in Hohenheim begann, endete in der General Assembly der Vereinten Nationen in New York. Jeden Montagabend kamen wir als Delegation zusammen und Anfang November stand bereits unser Hüttenwochenende in Todtmoos im Schwarzwald an: drei Tage intensives Arbeiten, Debattieren und vor allem Zusammenwachsen als Team. Dort legten wir den Grundstein für unsere Rolle als Diplomat*innen Dänemarks – ein Land, das als direkter Nachbar Deutschlands natürlich eher bekannt ist und zudem die spannende Rolle bot, zum Zeitpunkt der Konferenz im Sicherheitsrat der UN vertreten zu sein. Mit jeder Sitzung, jeder Diskussion und jedem weiteren neuen Blickwinkel wurde klarer, wie komplex, spannend und verantwortungsvoll diese Aufgabe war.

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Positionen Dänemarks übten wir, diplomatisch zu verhandeln, Reden auf Englisch zu halten und uns in den Komitees der UN zu behaupten. Zwei Probe-Simulationen, im Schloss an der Universität Hohenheim und in Tübingen, jeweils mit den Universitäten Tübingen und Heidelberg halfen uns, Sicherheit im Format und Feingefühl für das Verhandeln zu gewinnen.

Am 31. März 2026 startete dann endlich unsere Reise. Unser Hotel lag im Financial District, mittendrin, in der Stadt, die niemals schläft. In der Study Week tauchten wir tief ein in die Welt internationaler Diplomatie: Bei Gesprächen mit der Permanent Mission of Germany und European Union erhielten wir direkte Einblicke in den diplomatischen Alltag. Auch Besuche bei der ARD, der LBBW, dem UN-Hauptquartier und der German American Chamber of Commerce eröffneten neue Perspektiven. Am 6. April war es dann so weit: Die Konferenz begann und mit ihr das, worauf wir monatelang hingearbeitet hatten. Vier Tage lang vertraten wir Dänemark mit Argumentationsstärke, Verhandlungsgeschick und Teamgeist. Unsere Mühen blieben nicht unbeachtet: Wir gewannen zwei Position Paper Awards! Doch es waren nicht nur die Auszeichnungen, die diesen Weg besonders machten. Internationale Politik brachte uns zusammen, aber es waren die gemeinsamen Erlebnisse, die uns wirklich zusammengeschweißt haben. Gespräche bis tief in die Nacht, gemeinsame Herausforderungen und unvergessliche Erlebnisse in New York, all das machte NMUN 2026 zu mehr als nur einem Projekt.

Faculty Advisors 2026,

Nilay Turhan, Niklas Schimpgen, Benjamin Lipp

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